Es gibt nichts Schöneres, als Farbpigmente auf eine noch leere Fläche aufzutragen.
Pastellkreide ist ein sehr ursprüngliches Malmittel. Man braucht keinen Pinsel - die Kreide wird direkt aufgetragen.
Der Wabenkarton als Untergrund erlaubt mir die Arbeit im Großformat. Mit Firnissen aus Lacken fixiere ich die Bilder. In vielen Schichten entsteht eine feste Oberfläche, die Tiefe transportiert.
Oft pulverisiere ich die Kreide und mische die Farben direkt beim Auftragen - so entstehen unendliche Farbnuancen.
Aus dieser Technik (Pastelle auf Karton, in vielen Schichten aufgebaut) erwächst eine eigene Sprache spiritueller, meditativer Malerei: archetypische und biblische Motive, Engel und Hausaltäre, getragen von der stofflichen Unmittelbarkeit reiner Pigmente.
„Farbe und Formen sind für mich Sprache. Beendet ist ein Bild für mich dann, wenn ich fühle, einer Arbeit sei nichts mehr hinzuzufügen."
Für eine Ausstellung entwickelte ich die Hausaltäre, gefertigt von einem Tischler. Ein Bild liegt hinter Glas, dahinter eine Klappe mit Hohlraum - für Gebetszettel oder Fotos.
Die Altäre gibt es in verschiedenen Größen und lassen sich unterschiedlich farbig gestalten.
Holzaltar mit Bild „Himmelsleiter" - Maße: 62 × 33 × 18 cm
Der Wabenkarton ermöglicht sehr große Arbeiten - auch für die Gestaltung öffentlicher Räume. Die Bilder müssen nicht hinter Glas, da die Lacke eine feste Oberfläche schaffen.
Hin und wieder nehme ich Auftragsarbeiten an - etwa einen Taufspruch oder ein Bibelzitat, bildlich umgesetzt.
So entstehen sehr persönliche Werke, gezielt für einen bestimmten Anlass gefertigt.
Von Anfang an habe ich Bilder zusammen mit Texten ausgestellt. Bild und Sprache bedingen sich - wie unsichtbare Fäden bringen sie Gedanken ins Stolpern, setzen Assoziationen frei.
wahrhaftigkeit
sprengt weite risse
in bewohntes land
wagen was verloren scheint
weiter als jede angst
seele atmet himmel aus
suche nach der stelle
im puzzle der schöpfung
welche mein leben füllt
Interessiert an einer Arbeit?
Nehmen Sie Kontakt auf